Treffen mit Bronze-Gewinnerin Lena Hentschel im SLZB

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Große Enttäuschung gleich zu Beginn unseres Treffens mit der Olympiamedaillengewinnerin im Wasserspringen, Lena Hentschel, im SLZB: Ihre Bronzemedaille lag zu Hause sicher im Safe. Schade. Gerne hätten sich alle Anwesenden mal diese Medaille ausführlich angesehen…

So ging es gleich bei Kaffee und Kuchen über zum Gespräch. In ihrer fröhlichen Art erzählte die erfolgreiche Olympionikin von ihren Erlebnissen in Tokio. Besonders spannend war ihr Bericht über die schwierigen Vorbereitungen – „Corona“ – auf die Spiele. Für sie und ihre Synchronpartnerin, Tina Punzel, sei das eine außerordentlich intensive und auch entbehrungsreiche Zeit gewesen. Aber das Ziel hieß ja auch Olympia.

Und dann war da auch noch der olympische Wettkampf selbst. Überraschend für alle Zuhörer war, dass sich die beiden Sportlerinnen während des Wettkampfs so gut wie gar nicht über den Stand der Dinge informiert haben. Wichtig war allein die Konzentration auf den nächsten Sprung. Nach dem letzten Sprung, beide Sportlerinnen befanden sich schon im Aufwärmbecken, kam die Hoffnung und dann kurz darauf die Gewissheit auf, dass es mit
einer olympischen Medaille geklappt hatte. Riesige Freude, die bis heute anhält und während des Gesprächs immer noch deutlich zu spüren war.

Die nächsten Olympischen Spiele sind schon in drei Jahren. Wir wünschen ihr in der Vorbereitung auf dieses Ereignis alles Gute und dann natürlich auch viel Erfolg. Schön wäre es, wenn dann in Paris 2024 wieder Olympische Spiele wie gewohnt mit vielen Zuschauern und zahlreichen persönlichen Begegnungen möglich wären.

von Thomas Rau (Foto: Thomas Rau)