Deutschland-Cup der männlichen Jugend: Berlin gewinnt das Finale gegen Sachsen-Anhalt

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Das Turnier um den Deutschland-Cup der Landesverbände ist entschieden. Der Handball-Verband Berlin gewinnt das Finale. – Foto: Hundt

Das Turnier um den Deutschland-Cup der Landesverbände ist entschieden. Der Handball-Verband Berlin gewinnt das Finale des Wettbewerbs der Jahrgänge 2002 und jünger der männlichen Jugend gegen die Vertretung aus Sachsen-Anhalt.
Die Zuschauer in der Großen Halle des Sportforums in Berlin-Hohenschönhausen sahen eine erste Endspiel-Halbzeit, in denen sich die Finalisten auf Augenhöhe begegneten (16:14). Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte des Endspiels drehte Berlin auf und setzte sich bis zur 32. Minute auf acht Tore ab (23:15). Sachsen-Anhalt verkürzte noch mal auf 25:28 (47.). Mit dem Schlusspfiff nach der 50. Spielminute stand ein 31:25 für die Gastgeber aus Berlin auf der Anzeigetafel in der Sporthalle.
Das Spiel um Platz drei hatte die Vertretung des Hessischen Handball-Verbandes mit 28:23 (14:10) gegen die Landesauswahl Schleswig-Holstein für sich entschieden.
DHB-Talentcoach Carsten Klavehn, der gemeinsam mit Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs, Jugend-Nationaltrainer Erik Wudtke und dessen Trainer-Kollegen Alexander Koke und Klaus-Dieter Petersen die Spiele in den vier Sporthallen beobachtet hatte: „Es lief alles glatt. Großes Lob an das Team des Handball-Verbandes Berlin.“ Klavehn zu den sportlichen Leistungen der Talente: „Es war schön zu sehen, welche Schritte die Jungs seit der Sichtung im Frühjahr gemacht haben. Die Kooperationen zwischen der Bundesliga, den Vereinen, den Landesverbänden funktioniert. Ich bin zufrieden.“
Mit dem Deutschland-Cup hatten die Landesverbände ein Nachfolge-Format des Länderpokals des Deutschen Handballbundes entwickelt. Hans-Artschwager, Mitglied des Präsidiums des DHB und Vorsitzender der Konferenz der Landesverbände: „Große Unterschiede gegenüber den Wettbewerben der Vergangenheit kann man nicht ausmachen.“ Artschwager sei zufrieden, sagt er, dass der DHB die Veranstaltung auch weiterhin nutze, um sich ein Bild über den Entwicklungsstand der Talente in den Landesverbänden zu machen. Lobesworte sendet Artschwager, auch Präsident des Handball-Verbandes Württemberg, genauso in Richtung der DHB-Schiedsrichterkommission. Schiedsrichterwart Wolfgang Jamelle und Nils Szuka als Schiedsrichteransetzer Bundesligakader hätten Top-Nachwuchs-Gespanne zu dem Turnier entsandt und sie vor Ort begleitet. Artschwager weiter: „Das Team des Handball-Verbandes Berlin hat die Veranstaltung, wie in den Vorjahren, top organisiert.“
HVB-Präsident Thomas Ludewig: „Wir richten im fünften Jahr in der Folge den Leistungsvergleich aus.“ Den Zuschauern in den vier Sporthallen habe man „Handball auf hohem Niveau“ präsentieren können. „Wichtig ist uns, dass die Teilnehmer zufrieden sind und wir den Jungs ein tolles Erlebnis hier in Berlin anbieten konnten. Wir haben viele positive Rückmeldungen aus den Landesverbänden bekommen, dass sie zufrieden sind. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung.“ Der Termin für den Deutschland-Cup 2019 steht bereits fest.  Ludewig: „Anreise ist am Donnerstag, 19. Dezember. Von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. Dezember spielen wir dann.“
Christian Krull, Vizepräsident Jugend des Handball-Verbandes Berlin, moderierte die Siegerehrung am Sonntagnachmittag in Berlin, die unter anderem Heidemarie Kilian, Witwe des ehemaligen Vizepräsidenten Jugend des DHB, Eberhard Kilian, und Kay Brügmann, Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Handballs, begleiteten. Der FDDH fördert den Deutschland-Cup. Brügmann: „Das ist eine tolle Veranstaltung, bei der der Nachwuchs sein Leistungsvermögen zeigen kann. Wir haben tolle Spiele mit begeisterndem Handball gesehen. Da ist die  Förderung des Freundeskreises richtig aufgehoben.“ 

Quelle:https://dhb.de/detailansicht/datum/2018/12/16/artikel/deutschland-cup-der-maennlichen-jugend-berlin-gewinnt-das-finale-gegen-sachsen-anhalt.html