Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Auschwitz

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Auch zu Beginn des Schuljahres 2018/19 fand gemäß einer guten Tradition am SLZB eine Fahrt von Schülern der 13. Klasse in die Gedenkstätte Auschwitz und nach Krakau statt.

Nach einer etwas beschwerlichen Fahrt per Bahn nach Krakau unternahmen die Schüler/innen am ersten Tag einen Rundgang durch das polnische Krakau. Am Anfang stand das Museum über die Okkupationszeit in der ehemaligen  Schindler-Fabrik auf dem Programm. Danach ging es in einem weiten Bogen über den Wawel zurück auf den großen Markt. Hier stand abschließend ein Besuch der Marienkirche und des Altars von Veit Stoss auf dem Programm. Zwischendurch wurde natürlich immer mal wieder eine Krakauer Spezialität – und da gibt es eine ganze Reihe – probiert.

Der zweite Tag war ganz geprägt vom Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz. Unsere Betreuerin dort gab ihr sehr fundiertes Wissen an uns weiter und vermittelte uns viele Aspekte des Lagerlebens. Vor allem auch die unglaubliche Ausdehnung des Lagers Birkenau hinterließ große Nachdenklichkeit. Knapp sechs Stunden haben wir uns mit dieser Geschichte intensiv auseinandergesetzt. Ein Besuch in Auschwitz hinterlässt Spuren.

Der Sonntag war ausgefüllt mit einem Besuch in Kazimierz, dem ehemals jüdischen Viertel Krakaus. Der Rundgang dort war angefüllt mit vielen Legenden aus diesem Viertel und natürlich auch mit dem Besuch mehrerer Synagogen. Auf dem Jüdischen Friedhof erwiesen wir dem Rabbi Moses Isserles unsere Reverenz. Nicht ohne Hintergedanken, denn ein jeder von uns schrieb dort einen Wunsch oder auch einen Dank auf einen Zettel und legte ihn auf das Grab des berühmten Rabbis. Das tut man natürlich nur, wenn man davon überzeugt ist, dass das auch hilft.

Am Abend beschlossen wir den Tag mit einem gemeinsamen Essen im „Hamsa“, einem jüdisch-arabischen Restaurant. Und dann wurde ganz am Ende des Tages noch etwas für das Abitur getan: Jede Runde einbeinig um den Brunnen auf dem Großen Markt gehüpft, verbessert den Durchschnitt des Abiturs. Sechs Runden ergeben eine glatte 1,0. Den sportlichen Teil haben die SuS locker geschafft – und den Rest? Wir werden sehen. Für die großzügige finanzielle Unterstützung der Exkursion in die Gedenkstätte danken wir dem „Freundeskreis des SLZB“.

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(Text und Fotos: Thomas Rau)