Bericht von der Projektfahrt im Rahmen des Religionsunterrichts in die Gedenkstätte Ravensbrück Juli 2017

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Begrüßung nach Art Massai

Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler des SLZB – begleitet von Herrn Rau und Herrn Geiger – haben sich auch in diesem Jahr wieder aufgemacht um fünf Tage in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauen-KZ Ravensbrück zu arbeiten und zu lernen. Zentrale Frage war natürlich, wie konnte das überhaupt geschehen? Mittels einer Foto-Safari machten sich die SuS ein erstes Bild vom heutigen Zustand der Gedenkstätte. Jeder Schüler durfte später ein Foto im Plenum zeigen und erläutern, weshalb gerade diese Impression sein Interesse erregt hatte. Manche hatten auch ein Foto von einem Gegenstand oder einem Ausstellungsstück gemacht, von dem sie nicht genau wussten, was es zu bedeuten hat. Im Plenum wurden dann soweit alle offenen Fragen geklärt und erläutert. Anschließend wurde von der Mitarbeiterin der Pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte, Frau Meyer, mögliche Referatsthemen für die SuS erarbeitet und vorbereitet, sodass in der folgenden Zeit die Schüler in kleinen Gruppen je nach ihrem Interesse an den Themen arbeiten konnten. Abschließend wurden in wechselseitigen Führungen die gewonnenen Erkenntnisse an die Mitschüler weitergegeben.
Aber natürlich kam während dieser Fahrt auch die Freizeit nicht zu kurz, obwohl das manchmal behauptet wurde. In einem multikulturellen Begrüßungsspiel begegneten sich die Schüler, interviewten sich gegenseitig und stellten dann den jeweils anderen der ganzen Gruppe vor. Interessanterweise waren sich manche Schüler noch nie in unserer Schule begegnet. Auch das sogenannte „Amöbenspiel“, eine evolutionäres Entwicklungsspiel, rief bei den Mitspielern Begeisterung und bei den Zuschauern herzliches Gelächter hervor. Einige Mitspieler schafften es bis zur obersten Evolutionsstufe – den Denkern -, andere dagegen blieben für immer und ewig auf dem Stand der Amöbe stehen.
Daneben wurde wieder auf der Havel gepaddelt und mit der Draisine nach Lychen gefahren. Beides anstrengend, aber natürlich auch schön. Lautstarke Werwölfe waren abends auch unterwegs. Abschluss der Woche war ein toller Grillabend…
Ach ja, geregnet hat es nur am letzten Tag auf dem Weg zum Bahnhof – so muss es sein…

(Thomas Rau)